Lieferando-Provision umgehen: Ab wann sich ein eigenes Bestellsystem lohnt

Lieferplattformen verlangen pro Bestellung bis zu 30 % Provision. Wir rechnen vor, ab wie vielen Bestellungen sich ein eigenes Online-Bestellsystem bezahlt macht.

Lieferplattformen wie Lieferando bringen Reichweite — aber zu einem hohen Preis: Pro Bestellung werden je nach Modell bis zu 30 % Provision fällig. Bei einem Bestellwert von 30 Euro sind das bis zu 9 Euro, die nicht bei Ihnen ankommen. Dieser Artikel zeigt, wann sich der Umstieg auf ein eigenes System rechnet.

Was die Provision wirklich kostet

Ein Rechenbeispiel: Ein Restaurant erhält 300 Bestellungen pro Monat über eine Lieferplattform, durchschnittlicher Bestellwert 30 Euro.

  • Monatsumsatz über die Plattform: 9.000 €
  • Provision bei 15 %: 1.350 € pro Monat — 16.200 € pro Jahr
  • Provision bei 30 %: 2.700 € pro Monat — 32.400 € pro Jahr

Zum Vergleich: Ein eigenes Online-Bestellsystem von Brandwery kostet ab ca. 79 Euro pro Monat — ohne Provision pro Bestellung. Die Differenz bleibt komplett bei Ihnen.

Ab wann lohnt sich das eigene System?

Die Faustregel: Schon ab etwa 20 Bestellungen pro Monat ist ein provisionsfreies System günstiger als die Plattform-Provision. Alles darüber ist reiner Zusatzgewinn.

„Aber über die Plattform finden mich neue Kunden!"

Richtig — und deshalb empfehlen wir nicht, die Plattform sofort zu kündigen. Die klügere Strategie ist ein Stufenmodell:

  1. Neukunden kommen weiter über die Plattform.
  2. Stammkunden leiten Sie aktiv auf Ihre eigene Bestellseite um: Flyer in der Liefertüte, QR-Code auf der Speisekarte, kleiner Rabatt bei Direktbestellung.
  3. Nach wenigen Monaten läuft der Großteil der Bestellungen provisionsfrei über Ihre Website.

Ihre Stammkunden bestellen ohnehin bei Ihnen — es gibt keinen Grund, für diese Bestellungen dauerhaft Provision zu zahlen.

Weitere Vorteile des eigenen Systems

  • Ihre Kundendaten gehören Ihnen. Auf Plattformen bleibt der Kundenkontakt beim Plattform-Betreiber.
  • Keine App nötig: Unser System läuft im Browser auf jedem Smartphone.
  • Volle Kontrolle über Speisekarte, Preise und Aktionen — Änderungen sind sofort live.
  • Lieferdienst-Modul mit Fahrer-Tracking und automatischer Zahlungsabwicklung inklusive.

Fazit

Lieferplattformen sind ein Marketing-Kanal — aber ein teurer Vertriebskanal. Wer seine Stammkundschaft auf die eigene Bestellseite umleitet, spart vier- bis fünfstellige Beträge pro Jahr.

Rechnen wir es für Ihren Betrieb durch: In einem kostenlosen 15-Minuten-Gespräch kalkulieren wir Ihr Einsparpotenzial — konkret und ohne Verkaufsdruck.

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